
So, heute gibt es den ersten Teil der
Blogvorstellung. Damit kein Blog in einer Masse an Vorstellungen
untergeht, werde ich in jedem Teil 3 Blogs vorstellen, zufällig
zusammengewürfelt. Die Reihenfolge sagt nichts über meine Vorlieben aus ;) Bewerben könnt ihr euch weiterhin hier, ich würde mich sehr freuen, noch ein paar neue Blogs kennen zu lernen.
Den Anfang macht Sóleys Blog Cotton Candy Stories. Vielleicht kennt ihr sie ja schon von ihrem Fernweh-Gastpost über Island hier bei mir. Auf ihrem Blog schreibt sie nämlich hauptsächlich genau darüber - über Island und Neuseeland, die beiden Länder, in denen sie bereits längere Zeit gelebt hat. Vorher hätte ich nie gedacht, man könnte so viel Allgemeines über ein Land an sich schreiben und doch noch abwechslungsreich bleiben (vor allem für Leute wie mich, die weder mit Island noch mit Neuseeland irgendwas am Hut haben) - Sóley hat mich eines Besseren belehrt. Irgendwie scheinen ihr jeden Tag neue, spannende Dinge einzufallen, die sie dort erlebt und gesehen hat. Ob Isländische Musik, Studentenleben in Island oder die Kultur der Neuseeländer - man erfährt immer etwas Neues. Besonders beeindruckend sind die Fotos, mit denen Sóley ihre Beiträge illustriert. Vor allem bei den Naturaufnahmen bleibt mir öfter der Mund offen stehen und ich bekomme richtig Fernweh.
Zwischen den Island- und Neuseeland-Posts gibt es auch öfter (meistens sehr ungewöhnliche) Rezeptposts zu lesen und in letzter Zeit hat mir vor allem der City Guide Prag besonders gut gefallen.
Zwischen den Island- und Neuseeland-Posts gibt es auch öfter (meistens sehr ungewöhnliche) Rezeptposts zu lesen und in letzter Zeit hat mir vor allem der City Guide Prag besonders gut gefallen.
Blog Nummer zwei für heute stammt von der wunderbaren Caren und trägt den klangvollen Namen Radiergummibaum. Sie selbst sagt, auf ihrem Blog möchte sie ihre Kreativität ausleben und vor allem ihre Leser unterhalten. Und damit hat sie, zumindest bei mir, wirklich Erfolg. Jeder ihrer Posts bringt mich mindestens zum Lächeln, meistens aber dazu, laut loszulachen. Schon allein die Gestaltung ihrer Fotos ist sehenswert. Noch dazu wirkt Caren in ihren Posts einfach total sympathisch und schafft es sogar, einen Post über ihre Socken cool wirken zu lassen. Lachen musste ich letztens auch über ihre Frühlingsgedanken. Aber auf Radiergummibaum gibts noch viel mehr zu sehen. Zum Beispiel richtig gute Fotos, vor allem die in verlassenen Gebäuden gefallen mir wirklich gut. Außerdem reist Caren ab und an für ein Wochenende in verschiedene deutsche Städte und schreibt darüber - etwas, was ich ja auch mal gerne mache, wenn ich ein bisschen Zeit und Geld habe, und dann bin ich natürlich froh über Insider-Tipps. Hier war Caren in Nürnberg und hier in Hamburg. Achja, und in Thailand war sie auch noch.
Steffs Blog Pekingenten habe ich hauptsächlich über verschiedene Blogparaden kennen gelernt, die sie organisiert hat. Das ist für mich schon mal ein riesiges Plus - ich finde es toll, wenn sich BloggerInnen um Vernetzung bemühen und auch mal selbst eine kleine Aktion starten. Aber ihren Blog stelle ich selbstverständlich nicht nur deswegen vor, sondern vor allem wegen ihrer tollen Posts und der interessanten Themen. Steff schreibt zum Beispiel viel über veganes Essen, was mich immer interessiert (auch wenn ich es nicht mal schaffe, konstant vegetarisch zu essen...), über Naturkosmetik und über ihre Reisen. Ich finde ihren Schreibstil sehr schön zu lesen und vor allem unheimlich sympathisch, und so lese ich wirklich jeden Post ausführlich bis zum Ende durch, egal, worum es geht. Besonders spannend ist natürlich, dass Steff gerade dabei ist, nach China zu ziehen. Für ganze vier Jahre. Ich mit meiner einjährigen Peru-Erfahrung kann dazu nur sagen: Respekt! Und ich bin natürlich unheimlich gespannt auf die ersten Bilder und Erfahrungsberichte aus Beijing.
Abschließend muss ich zugeben, dass mir die Auswahl nicht so schwer gefallen ist, wie ich dachte. Das einzig Schwierige war, eure ganzen lieben Kommentare zu lesen und danach zu entscheiden ;) Am liebsten wäre es mir gewesen, jeder hätte einfach nur seinen Bloglink gepostet! Denn ich kam mir schon schlecht vor, wenn ich im Kommentar noch ein lieb formuliertes Lob für meinen Blog bekam und der Blog dann doch nicht auf meine Liste für die Vorstellungen landete... Selbstverständlich ist jeder Blog an sich vorstellenswert, schließlich gibt es auch bei jedem Thema und jedem Stil Leute, die sich dafür interessieren. Aber ich habe einfach nach meinem ganz persönlichen Geschmack entschieden, und dabei ist mir auch aufgefallen, auf was ich an einem Blog achte bzw. was mir besonders gut gefällt. Damit ihr meine Entscheidungen ein bisschen nachvollziehen könnt, dachte ich mir, ich präsentiere euch, was mir aufgefallen ist - ob einzelne Punkte gut oder schlecht sind oder ich mein Blog-Anschau-Verhalten in einigen Punkten ändern muss, darüber dürft ihr euch gerne auslassen ;)
- Ich mag es, wenn ein Blog viele verschiedene Themen aufgreift. Vor allem, wenn es auch mal ungewöhnliche oder "ernstere" Themen sind.
- Ich suche immer zuerst nach einer "About"-Seite und erfahre gern ein bisschen was über den Blogger bzw. die Bloggerin - Alter, Wohnort, Beruf, zum Beispiel
- Das Design spielt für mich auf jeden Fall eine Rolle. Es muss nicht professionell sein, aber es sollte modern sein und zum Blog passen.
- Wenn Bilder seitenbreit sind bzw. ich sie nicht komplett auf dem Laptopbildschirm sehen kann (und die Bilder auch noch endlose Ladezeiten bei meinem eh schon sehr schnellen Internet haben), klicke ich die Seite recht schnell weg. Das Gleiche, wenns nur Text und keine Bilder gibt. (Schande über mich...)
- Ganz wichtig: Man muss erkennen, dass Liebe und viel Mühe in den Beiträgen steckt.
- Posts mit zufälligen Fotos und keinem Text dazu schaue ich mir nur an, wenn die Fotos wirklich gut sind. Ich finde, ein Post sollte zumindest ein bisschen Konzept haben.
- Über den Schreibstil mache ich mir immer ein Bild des Bloggers oder der Bloggerin. Und es ist wirklich ausschlaggebend, ob dieses Bild sympathisch auf mich wirkt.
- Ich mag es, wenn man merkt, dass Leute nicht nur bloggen, um zu bloggen. (Mir fällt das bei mir selbst ab und an auf, dass ich das manchmal mache...) Ich meine damit, dass jemand zum Beispiel nicht extra Fotos für den Blog schießt, sondern aus Foto-Leidenschaft fotografieren geht und sich dann eine Plattform für die Bilder sucht.





















































